Sonntag, 17. Januar 2010

14. November 2009: Afghanistan, unendliche Geschichte?


In der zweiten Hinterzimmer-Saison haben wir das Konzept etwas verändert. Wir wollten den Autoren mehr Raum geben, daher laden wir nur eine Person pro Termin ein. Statt zweimal pro Monat finden die Lesungen nur noch einmal im Monat statt. Warum? Vielleicht habt ihr ja eine kleine Idee?

Im November las der afghanische Autor Massum Faryar, den ich auf dem Karneval der Kulturen kennenlernte, weil wir beide am gleichen Stand auf Bier warteten. Er sitzt täglich in ein und demselben Café und arbeitet an einem Riesen-Romanprojekt über die Geschichte seines Landes im 20. Jahrhundert, erzählt anhand einer Familie, mit Märchenelementen. Dessen Titel "Buzkashi" verweist auf ein traditionelles Spiel, eine Art Polo um den Kopf einer toten Ziege. Massum kam in den 1980er Jahren nach Deutschland, war Stipendiat auf Schloss Wiepersdorf und wurde auch vom Künstlerdorf Schöppingen gefördert. Im Sommer 2010 soll sein Buch fertig sein, wir drücken ihm die Daumen!

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